
Was für ein Wirbel in unserem beschaulichen Brügge. Ein paar überambitionierte Gemeindevertreter und ein besorgter Bürgermeister haben aus Angst vor einer aus ihrer Sicht möglichen Katastrophe eine Gefahrenverdachtsanzeige beim Kreis eingereicht.
Wir mussten binnen weniger einer Woche die Standfestigkeit unseres über 130 Jahre alten Gasthofs nachweisen, ansonsten wäre der weitere Betrieb untersagt worden.
Warum das alles? Nun unser aktuelles Dach gewinnt mit den blauen Planen sicher keinen Schönheitspreis, aber von vornerein davon auszugehen, dass die Planen ein Signal für den drohenden Einsturz des Dachstuhls und einer direkten Gefährdung der Gäste sind, war schon ohne Fachkenntnisse sehr weit hergeholt.
Wir hatten der Gemeinde vorab angeboten, alles selbst in Augenschein zu nehmen oder einen Fachmann den Zustand bewerten zu lassen. Dieses wurde von den Vertretern abgelehnt. Mit Hinweis auf die Brandkatastrophe in der Schweiz zog man es vor, direkt das zuständige Kreisamt per Gefahrenverdachtsanzeige hinzuzuziehen. Dieses reagierte natürlich prompt und drastisch.
Begleitet wurde dieses alles von interessierten lokalen Medien wie KN und SHZ. Ohne vorherige fachliche Überprüfung hatte diese Berichterstattung den Beigeschmack einer Vorverurteilung und stellt für uns einen Schaden dar, auch wenn inzwischen von diesen Medien durch neue Beiträge gegensteuert wurde.
Am 03.02.2026 hat ein anerkannter Statiker den Zustand des Gebäudes überprüft. Der Gasthof mit Saal ist absolut standsicher. Altersgemäß sind bei den künftigen Sanierungsarbeiten natürlich hier und da mal ein Holzstück im Giebel auszubessern, was angesichts des Alters des Gebäudes nicht verwunderlich ist. Dieses wird alles im Laufe des Jahres geschehen, ebenso wie der Abriss der seit 20 Jahre geschlossenen, angebauten Kegelbahn, die unbestritten baufällig ist.
Warum sind die Arbeiten nicht früher erfolgt? Jeder, der mit offenen Ohren und Augen durch die Welt läuft, müsste bemerkt haben, dass wir in den letzten Jahren durch Coronakrise, Energiekrise, Inflation und Preisexplosion bei Lebensmitteln, Rückforderung von Coronahilfen usw. stark belastet waren. Keine guten Zeiten für kostenintensive Gasthöfe auf dem Land., die noch mit Herz, Verstand und reinem Gewissen gutes Essen auf den Tisch bringen wollen. Deswegen gibt es auch kaum noch Gasthöfe auf den Dörfern und selbst in Städten schließt ein Restaurant nach dem nächsten.
Wir haben bisher immer gegen diese Widrigkeiten gegenangekämpft, um für Euch und uns den Gasthof zu erhalten. Das Engagement und den Rückhalt unserer Gäste und der Bevölkerung in diesen schwierigen Zeiten und auch bei
der aktuellen Lage wissen wir daher sehr zu schätzen und danken Euch!
Es geht weiter! Wir haben weiter geöffnet! Wir sind weiter für Euch da!





Im Tausend-Seelen-Dorf Brügge in Holstein an der Eider, mitten im Bordesholmer Land, liegt der 1896 erbaute und 1901 eröffnete Gasthof. Seit dem Jahr 1979 führen wir durchgehend diesen Familienbetrieb in 2. Generation mit gehobenerer regionaler und vorwiegend deutscher Küche.
Der Landgasthof befindet sich direkt am historischen Marktplatz unmittelbar neben der spätromanischen Sankt Johanniskirche aus dem 13. Jahrhundert im Kern des idyllischen Ortes.
Insgesamt haben in unserem Gasthof bis zu 250 Personen auf 540m² Platz, darunter Clubraum und großer Saal.
Bei gutem Wetter ist unsere Terrasse geöffnet. Ausreichend Parkmöglichkeiten sind im Umfeld vorhanden.





